Wer auf Word, Excel und PowerPoint verzichten will, kann mit LibreOffice auf eine sehr gute, freie und kostengünstige Alternative umstellen. Trotzdem kommt es vor, dass man mit anderen Personen Office-Dateien (docx, pptx, xlsx) austauscht muss. LibreOffice kann Word-Dateien zwar sehr gut öffnen und bearbeiten. Allerdings sollte man sich die Schriften von Microsoft installieren.
Unter Linux lassen sich die Schriften per Terminal installieren:
Vor ein paar (11!) Jahren habe ich hier auf dem Blog schon einmal beschrieben, wie man die WLAN-Hardware der Apple Computer unter Linux zum Laufen bekommt. Nachdem die neuesten Distributionen auch auf proprietäre Treiber zugreifen können (wenn man das will), ist das heute kein Problem mehr. Schwierig ist das allerdings, wenn der Rechner keinen Zugang zum Internet hat. Glücklich ist, wer also den Rechner zu Beginn mit einem Netzwerkkabel ans Internet anschließen kann.
Alternativ lässt sich nach der Installation auch eine Internetverbindung per Bluetooth und einen Mobiltelefon herstellen (mehr), was auch mit einem iPhone funktioniert.
Danach lassen sich die Treiber mit folgendem Befehl im Terminal installieren (ohne #):
Sicher geht das auch über die Aktualisierungssoftware, allerdings wir das Betriebssystem sich sicher komplett up-to-date bringen, was über das Mobilfunknetz a) sicher länger dauern wird und b) am Datenvolumen frisst.
(Alternative: Ein USB-WLAN-Stick mit einem Realtek-Chip sorgt kurzfristig auch für einen WLAN-Zugang.)
WLAN auf MacBooks, Mac Minis und iMac unter Ubuntu, Debian oder Mint ist immer so eine Sache. Schon die erste Einrichtung kann einen zur Verzweiflung bringen. Blöd, wenn die Sache erst funktioniert und dann nach einem Upgrade des Kernels von 6.14 auf 6.17 dann nicht mehr funktioniert.
Alle, die betroffen sind, sei mit dieser Anleitung geholfen:
Bildbeschreibungen sind für Menschen mit Sehbehinderung wichtig. Da das Fediverse barrierefrei sein will, hört man zum Beispiel als Neulinge auf Mastodon immer wieder mahnende Worte, doch bitte eine Bildbeschreibung (aka Alt-Text) hinzuzufügen.
Aber oft mangelt es an Zeit oder man tut sich einfach schwer, einen adäquaten Text zu schreiben. Für Leute, die MacOS oder iOS nutzen, gibt es eine Hilfestellung, die einem zumindest einen ersten Entwurf für einen Alt-Text erstellt: Mit der App „Kurzbefehle“ lässt sich Apples KI nutzen, um einen Alt-Text zu erstellen.
Kurzbefehl erstellen
Öffne dazu das Programm „Kurzbefehle“ und gehe wie folgt vor: ✅ Erstelle einen neuen Kurzbefehl mit dem Plus-Symbol. Benenne ihn wie du willst. ✅ Konfiguriere den ersten Schritt, wie im Screenshot ersichtlich. Der Kurzbefehl nutzt die Zwischenablage und ruft daraus ein Bild ab. Wichtig ist, dass der Kurzbefehl im Share-Sheet („Teilen“) angezeigt wird.
✅ Als nächsten Schritt füge den Befehl „Modell verwenden“ ein. Wähle hier „Private Cloud Compute“ aus und gebe einen Prompt ein (siehe unten). Leider scheint nur die Cloud einen Alt-Text zu generieren. Lokal auf dem Gerät geht das (noch?) nicht. ✅ Danach den Schritt „in Zwischenablage kopieren“ einfügen. Die Befehle findet man übrigens am besten, wenn man sie rechts oben mit einem Schlagwort sucht.
Im rechten Bereich vergibt man noch einen Kurzbefehl (z.B. control-option-command-V).
Wie komme ich nun zu meinem Alt-Text?
Einfach das Bild in iOS über das Teilen-Menü oder in macOS mit command+C kopieren, dann die Tastenkombination control-option-command-V oder über das Teilen-Symbol den Kurzbefehl ausführen. Dann wird der Alt-Text generiert, was ein paar Sekunden dauert, und in die Zwischenablage kopiert.
Der Prompt
Der Prompt sagt, dass die KI einen Alt-Text des Bildes erstellen soll. Der Text soll aus mindestens drei Sätzen bestehen. Man kann das auch noch besser ausführen. Ich habe zudem den Satz hinzugefügt, dass ich der Urheber des Bildes bin, was in der Regel auch stimmt. Ohne diese Satz kommt die Meldung zurück, dass die KI keine Beschreibung von urheberrechtlich geschütztem Material erstellen könne. Mit dem Satz lässt sich das umgehen.
War Twitter vor dem Kauf durch Elon Musk einigermaßen erträglich, wurde es danach immer schlimmer und schlimmer. Zuerst schaffte Twitter/X die API-Schnittstelle ab. Somit funktionierte meine App Tweetbot nicht mehr. Die zeigte mir einfach chronologisch alle Tweets der Personen an, denen ich folgte. Mit dem erzwungenen Wechsel auf die Twitter-App wurde einem der Algorithmus von Twitter aufgedrückt. Jeder Tweet von Menschen, denen ich bewusst nicht folgte, und der mir dennoch reingepresst wurde, fand ich nicht nur nervig, sondern oft auch verletzend gegenüber anderen, rassistisch oder einfach nur dümmlich. Ich scrollte durch die „Folge ich“-Timeline und war mir nicht mehr sicher, ob mir Tweets nicht doch vorenthalten wurden. Das hatte unmittelbar Auswirkung auf meine Stimmung. Twitter wurde einfach nur noch ätzend.
Aber da war ja noch mein Mastodon-Account. Angelegt im Jahr 2017. Sporadisch und oft auch nur per Crossposting befüllt, lief er lange Zeit nebenher. Ende 2023 postete ich den bislang letzten Tweet auf X.
Nun nach zwei Jahren kann ich sagen: Es ist eine Erleichterung. Ich sehe die Posts von den Menschen, denen ich auch folge. Die Diskussionen sind angenehmer. Posts werden einem nicht aufgedrängt. Ja, mache Diskussionen finden dort nicht statt. Aber das muss ja nichts schlechtes sein. Zumindest hat man nicht jedes Mal einen Puls von 180, weil einem wieder irgendein Mist in die Timeline gespült wurde.
Kürzlich drückte Michael Blume genau das in einem Post auf Mastodon aus:
Aus diesem Grund schreibe ich jetzt auf diesem Block öfters mal über Mastodon und das Fediversum. Als Gedächtnisstütze und Link-Sammlung für mich und andere. #AbandonX #LeaveX